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Den Schülern aus Staufen boten sich mannigfache Gelegenheiten, sich mit den anderen Chormitgliedern musikalisch und – auf Englisch – privat auszutauschen. Hunderte von E-Mail-Adressen und ganze Stapel von Musikliteratur wurden zwischen den Angehörigen der veschiedenen Musikformationen ausgetauscht. Ein großes Konzert im eleganten und architektonisch eindrucksvollen Oriental Art Center von Schanghai bildete den Höhepunkt des Festivals. Die zehn Sängerinnen und Sänger aus Staufen boten den über 2000 Zuschauern raffiniert vierstimmig arrangierte Lieder des deutschen Liedgutes, zum Beispiel „Sah ein Knab“ ein Röslein stehn“, chinesische Volkslieder und international bekannte Songs wie „Summertime“ von George Gershwin oder „Here, there and everywhere“ von den Beatles. Das „FauSTimmen“–Team und Chorleiter Peter Koderisch kehrten von der Bühne nach begeistertem Beifall zufrieden auf ihre Plätze zurück. Die „FauSTimmen“ wurden während des Festivals mehrfach begeistert gefeiert. Sie kamen offenbar gut an. Das verdeutlicht zum einen eine Einladung zu einem Chorfestival in Jordanien, zum anderen aber auch die Resonanz in der Schanghai-Presse, die den Faust-Chor mit seinem herausragenden Auftritt besonders herausstellte.
Auch ein Besuch der künftigen Partnerschule des Faust-Gymnasiums in Schanghai stand auf dem Programm. Zum ersten Besuch gehörten ein besonders freundlicher Empfang in der Direktion, ein Austausch von musikalischen Grüßen und ein Rundgang durch die historische Schule, die im nächsten Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiern wird. Im diesem Herbst soll die erste Schülergruppe nach China fahren. Im Faust-Gymnasium existiert bereits eine Chinesisch-AG. Im nächsten Jahr wird eine chinesische Austauschgruppe im Faust-Gymnasium in Staufen erwartet.
Im Anschluss an das Festival besichtigten die „FauSTimmen“ vier Tage die Städte Hangzhou, Suzhou und Peking. Landschaft, Architektur, Kultur und viele Begegnungen mit aufgeschlossenen und freundlichen Menschen ließen die kurze Rundreise zu einem intensiven Erlebnis werden. Besonders eindringlich war eine Begegnung mit einem Chor älterer Personen in der Tempelanlage des „Himmlischen Friedens“ in Peking. Dieser Chor sang zufällig eines der chinesischen Volkslieder, welches die „FauSTimmen“ eingeübt hatten. Die perfekt deutsch sprechende chinesische Reiseleiterin organisierte spontan, dass die deutschen Gäste ein chinesisches Lied vortrugen. Der Applaus , berichten die Heimkehrer, war berauschend.
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